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Rechtlicher Hintergrund

Lebensversicherung Abtretungeinfach erklärt

Wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen, spielt die Abtretung eine zentrale Rolle. Wir erklären neutral und verständlich, was dabei rechtlich geschieht.

Lebensversicherung Abtretung: Was ist das?

Unter einer Abtretung versteht man die Übertragung von Rechten aus einem Vertrag auf eine andere Partei. Bei einer Lebensversicherung bedeutet das: Die Ansprüche, die Ihnen als Versicherungsnehmer aus dem Vertrag zustehen, werden auf einen Dritten übertragen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf auf dem Zweitmarkt ist dieser Dritte der Ankäufer der Police. Er wird damit zum neuen Berechtigten und tritt an Ihre Stelle.

Die Abtretung ist somit der rechtliche Mechanismus, der den Käuferwechsel ermöglicht. Sie ist von der reinen Kündigung zu unterscheiden: Während bei der Kündigung der Vertrag beim Versicherer aufgelöst und der Rückkaufswert ausgezahlt wird, bleibt der Vertrag bei einer Abtretung im Rahmen des Verkaufs bestehen und wird vom neuen Berechtigten fortgeführt. Eine Gegenüberstellung finden Sie unter Kündigen oder verkaufen.

Lebensversicherung Abtretung: Unterschrift zur Übertragung der Ansprüche

Der Ablauf der Abtretung

Im Rahmen des Verkaufs wird ein Abtretungsvertrag geschlossen, in dem die Übertragung der Ansprüche geregelt ist. Anschließend wird der Versicherer über den Wechsel informiert. Je nach Vertragsbedingungen ist dabei eine Anzeige oder eine Mitwirkung des Versicherers erforderlich. Erst nach vollständiger Abwicklung geht die Berechtigung vollständig auf den Ankäufer über.

Bezugsrecht und Beteiligte

Das Bezugsrecht bestimmt, wer die Leistung aus dem Vertrag erhält. Bei der Lebensversicherung Abtretung wird es zugunsten des Ankäufers angepasst. Bestehen unwiderrufliche Bezugsrechte oder sind weitere Personen beteiligt, müssen deren Rechte berücksichtigt werden. Dies wird bei der Prüfung Ihrer konkreten Police sorgfältig geklärt.

Was die Lebensversicherung Abtretung für Sie bedeutet

Für Sie als Verkäufer bedeutet die Abtretung, dass Sie nach vollständiger Abwicklung aus dem Vertrag ausscheiden. Im Gegenzug erhalten Sie den vereinbarten Kaufpreis. Rechte und gegebenenfalls Pflichten aus dem Vertrag gehen auf den Ankäufer über, der den Vertrag in der Regel fortführt. Die Lebensversicherung Abtretung wirkt sich damit unmittelbar auf Ihre Rechtsstellung aus. Welche Auswirkungen dies auf einen etwaigen Todesfallschutz hat, erläutern wir auf unserer Seite zum Todesfallschutz.

Da die rechtlichen Regelungen zur Abtretung je nach Vertrag unterschiedlich ausfallen, ist eine Prüfung der konkreten Bedingungen unerlässlich. Wie der Verkauf insgesamt abläuft, lesen Sie auf der Seite zum Ablauf. Die gesetzliche Grundlage der Abtretung von Forderungen bildet das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 398 BGB). Bei rechtlichen Detailfragen zu Ihrem individuellen Vertrag ziehen Sie bitte einen Rechtsanwalt hinzu.

Häufige Fragen zur Abtretung

Ihre Police unverbindlich prüfen lassen

Ob eine Abtretung im Rahmen eines Verkaufs für Ihren Vertrag möglich ist, klärt eine unverbindliche Ersteinschätzung – kostenlos und ohne Verpflichtung.

Wichtiger Hinweis

Die hier bereitgestellten Informationen dienen der Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Sämtliche Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die rechtlichen Regelungen zur Abtretung hängen vom konkreten Vertrag ab. Ziehen Sie für Ihren Einzelfall zwingend einen qualifizierten Rechtsanwalt oder Steuerberater hinzu.